Montag, 20. Februar 2017

Das Pferd

"Das Wort Pferd entstammt übrigens dem mittellateinischen Wort "paraveredus". Heute bezeichnet man mit Pferd die gesamte Gattung der Pferde. Im Mittelalter nahm man es da noch genauer: Während mit Pferd ein zu Spazierritten und Reisen gebrauchtes Pferd bezeichnet wurde, nannte man ein robustes, in der Landwirtschaft oder in Kriegen eingesetztes Pferd "Ross". Auf die Eigenschaften von Rössern und ihre Verwendung zielen einige Redewendungen ab: Nennt jemand Ross und Reiter, so benennt er eindeutig Fakten und Personen. Hat jemand eine Rossnatur, so ist ihm eine robuste Wesensart und eine unverwüstlich scheinende Gesundheit beschieden."
(die Textquelle: http://www.dw.com/de/das-pferd/a-1455728 )


Araber



"Ob Ross, Gaul, Rappe oder Schimmel: Seit Jahrhunderten ist das Pferd ein treuer Begleiter der Menschen. Auch sprachlich. Sprichwörtlich geworden sind nicht nur seine Eigenschaften." (die Textquelle: http://www.dw.com/de/mit-dir-kann-man-pferde-stehlen/a-19270745 )

"Das Pferd ist ein Säugetier. Weil Pferde nur einen Zeh mit Huf (das ist der Zehennagel) haben, nennt man sie und ihre Verwandten auch Einhufer oder Unpaarhufer. Verwandte der Pferde sind Zebras und Esel. Pferde sind Herdentiere und Fluchttiere, sie können schnell und ausdauernd laufen.

Das männliche Pferd heißt Hengst, das weibliche Stute. Pferdekinder heißen Fohlen. Hauspferde werden bei uns hauptsächlich zum Reiten verwendet, früher auch zum Ziehen von Wagen, Schlitten und Ackergeräten. Hauspferde findet man jetzt in allen Erdteilen.

Aussehen: Das Pferd hat vier lange Beine, einen langen Hals, einen großen Kopf mit einer Mähne, und einen langen Schwanz.

Die bekanntesten Gangarten der Hauspferde sind Schritt, Trab und Galopp. Seltener gehen Pferde im Pass (beide Beine auf einer Seite gleichzeitig nach vorne) oder im Kanter (einer besonderen Form des kurzen Galopps). Eine schnelle Laufweise der Islandpferde heißt Tölt.

Pferde gibt es in vielen Farben und mit vielen Fellmustern. Namen für diese unterschiedlichen Farben und Abzeichen sind z.B. Rappen, Schimmel, Braune, Apfelschimmel, Palominos, Füchse, Fuchsschecken, Falben, Tigerschecken, Cremellos und Hellbraune.

Es gibt viele Rassen, wie Araber, Lipizzaner, Holsteiner, Hannoveraner, Trakehner, Islandpferde, Shetlandponys und viele andere. Zugpferde für schwere Wagen nennt man Kaltblüter (z.B. Belgier oder Schleswiger), sportliche Reitpferde nennt man Warmblüter oder Vollblutpferde. Das bedeutet aber nicht, dass ihr Blut kälter oder wärmer ist, sondern nur, dass die schweren Kaltblutpferde nicht so lebhaft sind (nicht so viel Temperament haben).

Pferde fressen Hafer, Heu, Stroh, Kleie, hartes Brot, Äpfel, Karotten (Möhren), Gras, Blätter und Körner. Pferde trinken Wasser, die Fohlen trinken wie alle Säugetiere Muttermilch.
Zur richtigen Pferdepflege braucht man: Striegel, Wurzelbürste, Kardätsche, Metallstriegel, Schwämme, Mähnenkamm, Schweißmesser, Hufkratzer, Huffett.

Pferde werden mit 2 Jahren geschlechtsreif. Die Tragzeit dauert über 11 Monate. Danach wird normalerweise ein Fohlen geboren (Zwillinge sind sehr selten). Schon eine Stunde nach der Geburt kann ein Fohlen auf eigenen Beinen stehen. Etwas wackelig zwar, aber es reicht aus, um zu ein paar kräftigen Schlucken Muttermilch zu gelangen. Nach einigen Wochen frisst das junge Pferd schon Gras, doch für ein ganzes Jahr trinkt das Fohlen zwischendurch noch am Euter seiner Mutter (Stutenmilch ist auch für Menschen gesund).

Pferde und Esel sind sehr nahe verwandt. Sie können sich sogar miteinander paaren (Nachwuchs aus der Paarung verschiedener Arten nennt man Kreuzungen oder Hybriden). Diese Kreuzungen sind selbst nicht mehr fortpflanzungsfähig. Wenn man ein weibliches Pferd (Stute) mit einem männlichen Esel (Hengst) kreuzt, nennt man das Fohlen ein Maultier. Wenn man eine Eselstute mit einem Pferdehengst kreuzt, heißt der Nachwuchs Maulesel." (die Textquelle: http://www.kinder-tierlexikon.de/p/pferd.htm )

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